GLAUBENS-BLOG

Beitrag 54

Der Glaube braucht Niveau

 

Noch eine kleine Zugabe. Die Betonung liegt auf klein. Nach 53 Kolumnen müsste eigentlich jeder Leser wissen, worauf der Schreiber hinaus will. Jetzt ginge es darum, dass die Leser selber weiter bloggen, nicht mit einer Tastatur so wie ich, sondern mit ihrem Leben, indem sie das Erkannte im Glauben umsetzen. Dazu ein Hinweis, den ich gestern bei dem geistlichen Schriftsteller Peter Dyckhoff entdeckt habe: Es ist nicht selbstverständlich, dass das Niveau unseres Glaubens gleichbleibend bzw. steigend ist. Als Menschen tendieren wir von Natur aus dazu, es uns leichter zu machen, die bequemere Variante zu wählen, uns an die Umgebung anzupassen. Das war immer schon so. John Henry Newman schrieb im 19. Jahrhundert: „Es ist keine leichte Aufgabe, Menschen zu treuen Vertretern einer Sache heranzubilden. Nicht nur die große Menge ist wankelmütig, selbst die besten Leute geben auf, wenn sie zu ihrem Werk nicht gedrängt, erzogen und in Disziplin geschult werden.“

 

 

Um der Gefahr zu entgehen, im Glauben nur mittelmäßige statt entschiedene Christen zu sein, rate ich folgendes: Erstens: Erstellen wir uns einen persönlichen Plan, wie, wann und wo wir unseren Glauben in konkreten Schritten aktivieren. Zweitens: Halten wir Ausschau nach „Mitspielern“, in deren Team wir uns gegenseitig motivieren. Drittens: Suchen wir uns einen verlässlichen Trainer, der unsere Glaubensziele und Glaubensschritte hochsteckt.     

 

 

Foto(c): Bernd_Leitner - Fotolia

Kommentar schreiben

Kommentare: 0