GLAUBENS-BLOG

Beitrag 09

Der Glaube hat mit Maria zu tun

 

Wie zentral ist Maria für den Glauben der Christen? Die Antwort hat uns der Evangelist Lukas gegeben: Der Sohn Gottes kam nicht ohne Maria zur Welt. Neben dem Heiligen Geist war Maria die Hauptdarstellerin im Drama der Menschwerdung Gottes. Gott ließ sie selbst mitentscheiden, diese „Rolle“ zu übernehmen. Der Engel Gabriel war beauftragt, um ihre freie Zustimmung zu diesem Plan Gottes zu werben. Maria sagte ja. Gott nahm ihre Zusage an. Von diesem Zeitpunkt an ist Maria die Eingangspforte zur Welt des christlichen Glaubens. Folgerichtig wird sie auch Pforte des Himmels genannt, weil durch sie der Himmel auf die Erde kam.

 

Man sagt: Viele Wege führen zu Gott. Das stimmt nur bedingt. Denn Gott selbst wählte einen ganz konkreten Weg, um das freie Hin und Her zwischen Himmel und Erde zu eröffnen. Jesus Christus ist dieser Weg. Seitdem kann niemand mehr so leicht sagen, andere Weg sind genauso sicher. Gott hat seinen Weg abgesichert mit vielen „Gehhilfen“, die er uns durch Jesus, sein Leben und seine Lehre, gege-ben hat. Wir Christen sind dankbar, dass wir davon Bescheid wissen und wollen nicht mehr hinter diesen Weg zurück. Aber innerhalb des Glaubens an Christus gibt es natürlich mehrere Spuren auf dem großen Weg, die wir gehen können.

 

Wenn jemand nach einer besonders zuverlässigen Person als Begleitung auf dem Glaubensweg fragt, empfehle ich: Wähle Maria! Natürlich die echte Maria, nicht eine aus der „Seitengasse“. Mit ihr ist man immer recht beraten, um den Weg zu Gott zu finden. Marias Glaube, ihr Vertrauen, ihre Freude, ihre Hoffnung sind an-steckend. Durch Maria zu Jesus lautet eine bewährte Regel auf der Straße zu Gott.

 

Eine Herzenssache: Bemühen wir uns in Vorbereitung auf Weihachten, den Weg mit Maria zu gehen.

 

Erhabene Mutter des Erlösers,

du allzeit offene Pforte des Himmels

und Stern des Meeres,

komm, hilf deinem Volke,

das sich müht, vom Falle aufzustehen.
Du hast geboren, der Natur zum Staunen,

deinen heiligen Schöpfer.
Unversehrte Jungfrau, die du aus Gabriels Munde nahmst das selige Ave,
o erbarme dich der Sünder.

(Hermann von Reichenau, um 1050)

 

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Kommentare: 1
  • #1

    gisela völker (Sonntag, 09 Dezember 2012 17:52)

    Danke für die Gedanken zu Maria. Für mich spielt das Lied "Maria durch ein Dornwald ging" eine grosse Rolle, zeigt es uns doch das Wunder, das von Maria ausgeht, in einem sehr treffenden Bild.